Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos erleben durch heftige Monsunregen die schwersten Überschwemmungen seit 50 Jahren!

Die Flüsse treten über die Ufer. Ganze Landstriche sind unter Wasser.

Über 2,3 Millionen Menschen sind betroffen. Die Wassermassen zerstören Häuser, Straßen, Industrien und Felder.

Am schlimmsten jedoch trifft es die arme Landbevölkerung. In vielen Regionen lebt sie noch unterhalb der Armutsgrenze.

Lara Franzen, CARE-Nothilfe-Assistentin, schreibt aus Vietnam „Die Reisfelder liegen bis zu sechs Meter unter der Wasseroberfläche. Noch vor wenigen Wochen gaben sie den Menschen hier Hoffnung auf eine gute Ernte und den Ärmsten Zuversicht auf ein besseres Jahr 2012. Ausgerechnet sie haben jetzt alles verloren!“

Katastrophenschutz-Teams und freiwillige Helfer arbeiten gegen die Zeit. Sie bauen Dämme, evakuieren und versuchen zu retten, was zu retten ist.

Familien, deren Hütten und Häuser nur teilweise überschwemmt sind, bleiben und sind dringend auf Unterstützung angewiesen.

„Mit unserem Kanu fahren wir von Haus zu Haus“ berichtet Lara. „Wir treffen eine Mutter und ihre fünf Kinder. Mit Ferkeln und Hühnern dicht zusammengedrängt, teilen sie die letzten noch trockenen Quadratmeter unter ihrem Dach. In der Ecke des Raumes liegt ein fast leerer Reissack. Er dient den Größeren als Schlafstätte. Die kleinste Tochter liegt krank in einer Hängematte. Sie hat Durchfall, sagt die Mutter. Auf unsere Frage hin, welches Wasser sie zum Trinken und Kochen nutzt, zeigt sie in die Wassermassen vor dem Haus. Wie so viele hier braucht sie dringend Hilfe!“

Sauberes Trinkwasser, Hygiene und Nahrung, das sind die Dinge, die jetzt vor Ort am schnellsten gebraucht werden. Die Sorge vor Krankheiten ist groß. Denn in den Wassermassen schwimmen Müll, Fäkalien und Tierkadaver.

In Kambodscha und Vietnam verteilt CARE an tausende Familien Wasserfilter, Nahrungs- und Hygiene-CARE-Pakete, Decken, Moskitonetze und in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm viele Tonnen Reis.

In Thailand versorgt CARE in den überschwemmten Gebieten 20.000 besonders betroffene Gastarbeiter- und Flüchtlingsfamilien. Viele von ihnen sind nicht offiziell registriert. Keiner hat ihnen bisher geholfen.

Es ist viel zu tun!
Denn sobald die Wassermassen weichen, brauchen die ärmsten Familien Hilfe bei der Instandsetzung ihrer Häuser und Saatgut für die verwüsteten Felder.

Deshalb bitten wir Sie: Helfen Sie mit und packen Sie für die Menschen im Flutgebiet ein CARE-Paket!

Hier können Sie sofort spenden!

 

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