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Stiftung SehnSucht

Gründungsjahr:
2001
Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
Kto.3 750 990 099
BLZ 700 205 00
Stiftung SehnSucht

Aufgaben & Ziele:

Die Stiftung SehnSucht ist eine gemeinnützige Organisation, die bundesweit Suchtprävention für Kinder und Jugendliche in Schule und Freizeit betreibt.

Gemeinsam mit Pädagogen, Psychologen und ehrenamtlichen Mitarbeitern realisiert SehnSucht das umfassende Projektangebot zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Sucht. Im Mittelpunkt steht die Prävention süchtigen Verhaltens. Dies betrifft sowohl den Umgang mit Suchtmitteln wie Alkohol, Zigaretten und Drogen als auch die Verhinderung anderer missbräuchlicher Verhaltensweisen bezüglich Computer-, Internet-, Shoppingverhalten u.a.m.

Aufklärung, kompetente Beratung, Programme zur Selbstbewusstseins- und Interessensförderung sowie Fortbildungen und Seminare für Eltern, LehrerInnen und Multiplikatoren greifen ineinander und werden dem ganzheitlichen Anspruch von SehnSucht gerecht.

Gemeinsam mit unseren prominenten Botschaftern Kai Pflaume und Martin Schmitt engagieren wir uns für die Ziele unserer Arbeit.

Viele genaue Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.stiftung-sehnsucht.de

Interview mit Tanja Henlein

Gründerin der Stiftung SehnSucht

Was waren Ihre Beweggründe, diese Stiftung ins Leben zu rufen?

Ich habe zuvor Regie an der Filmhochschule in München studiert und dort mehrere Dokumentationen über Schwerstabhängige gedreht. Das Schicksal zweier Protagonistinnen aus diesen Filmen hat mich persönlich sehr berührt. Gemeinsam mit einer der beiden Frauen habe ich damals eine kleine Initiative zur Suchtprävention in München ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen die dramatischen Erfahrungen zu ersparen, die ein Leben in der Sucht mit sich bringt. Nach etwa fünf Jahren erfolgreicher Arbeit mit suchtpräventiven Veranstaltungen in München und Umgebung lernte ich Kai Pflaume kennen, er fand unser Engagement ergreifend. Gemeinsam mit ihm gründete ich die Stiftung SehnSucht. Wir sind sehr glücklich, dass sich auch Eva Padberg und Martin Schmitt für uns engagieren. Zusammen mit unseren Botschaftern, Mitarbeitern und ehrenamtlich engagierten Menschen tun wir alles uns mögliche, damit Kinder nicht süchtig werden.

Wie kann man sich die suchtpräventive Arbeit der Stiftung SehnSucht konkret vorstellen?

Teams der Stiftung SehnSucht führen alle Projekte für Jugendliche in der jeweiligen Schule oder Freizeiteinrichtung sehr interaktiv durch, das bedeutet, dass keine klassische Vortragssituation entsteht, sondern Übungen und Spiele gemacht werden, die das Ziel der Suchtprävention verfolgen. Häufig ist ein ex-süchtiger Mitarbeiter Bestandteil des Teams und trägt durch das Einbringen seiner persönlichen Geschichte zu mehr Authentizität bei. Alle Veranstaltungen werden von SozialpädagogInnen geleitet.

Das Veranstaltungsangebot der Stiftung SehnSucht wird stetig erweitert. Neben dem ursprünglichen Themengebiet Alkohol und Drogen, gibt es inzwischen ein breites Angebot, das sich der Computer- und Internetsuchtprävention widmet. Ebenso werden einzelne Programme geschlechtsspezifisch durchgeführt. Es gibt immer verschiedene „Versionen“ für unterschiedliche Altersgruppen.

Wir arbeiten auch nicht mehr nur mit den Jugendlichen selbst, sondern bilden auch Eltern und LehrerInnen im Bereich der Suchtprävention fort.

Unser Ziel ist eine möglichst ganzheitliche Arbeit, die in den verschiedenen Settings Schule und Familie erreicht werden soll.

Jede Schule oder Jugendeinrichtung in Deutschland kann die Veranstaltungen der Stiftung SehnSucht buchen, indem man uns über Telefon oder per Mail kontaktiert.

 

Sie bieten auch Projekte zur Persönlichkeitsstärkung an. Können Sie ein Beispiel nennen?

Eine Gruppe Jugendlicher aus einem schwierigen sozialen Umfeld traf sich einige Monate regelmäßig, um einen Radiospot aufzunehmen. Dieses Radio-Projekt haben wir gemeinsam mit Ast.e.V., einem Verein gegen die Stigmatisierung von Suchtkranken, realisiert. Durch die gruppenintensive Arbeit lernten die Jugendlichen  ihre Stärken und Schwächen kennen. Aus Einzelgängern wurde eine Gruppe von Menschen, die es gelernt hat, sich zum Wohl einer Sache einzubringen. Sie fanden heraus, was ihnen Spaß macht und lernten Alternativen zu einem sinnentleerten Leben auf der Straße kennen.
 
Wie verwenden Sie Spendengelder?


Wir setzen sie zur Verwirklichung unserer suchtpräventiven Programme in Schule und Freizeit ein. Das Ziel der Stiftung SehnSucht ist es, Kindern und Jugendlichen in Deutschland ein suchtfreies Leben zu ermöglichen.

Kontakt

Stiftung SehnSucht

Weißenburger Straße 40
81667 München


Telefon: (089) 389 032 28

E-Mail: info@stiftung-sehnsucht.de

Webseite: www.stiftung-sehnsucht.de

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