
© Nina Moghaddam
Der in Spanien geborenen Fernsehmoderatorin Nina Moghaddam, bekannt aus "Deutschland sucht den Superstar - Das Magazin" und "Wohnen nach Wunsch - Das Haus", liegt soziales Engagement sehr am Herzen.
Die Verbundenheit zur Deutsch-Iranischen Krebsliga e.V., zu deren Gunsten sie zur Zeit eine Charity-Auktion druchführt, rührt aus ihrer persichen Abstammung her.
Seit 2002 ist die Frohnatur im Fernsehn tätig. Sie bewies ihr Können in den verschiedensten TV-Formaten.
Frau Moghaddam, Ihre kürzlich auf Stargebot gestartete Charity-Auktion findet zugunsten der Deutsch-Iranischen Krebsliga e.V. statt. Wie sind Sie auf diese Organisation gestoßen?
Die Organisatoren der Deutsch – Iranischen Krebsliga sind auf mich zugekommen und haben mir ihre Ernährungskampagne „5 am Tag“ vorgestellt. Hier werden wertvolle Tipps und Hinweise für schon erkrankte aber auch gesunde Menschen zum Thema gesunde und ausgewogene Ernährung gegeben.
Da ich einerseits Iranerin bin und aufgrund meines zeitintensiven und oftmals stressigen Berufes auf gesunde Ernährung besonderen Wert lege, hat mich diese Kampagne sofort angesprochen und fand meine volle Unterstützung.
Was sollte im Iran Ihrer Meinung nach mehr unterstützt werden?
Aufgrund meines Engagements bei der Deutsch – Iranischen Krebsliga ist für mich die gesundheitliche Aufklärung und Prävention der Menschen im Iran sehr wichtig. Gerade die Themen Krebsvorsorge, gesunde Ernährung und neue Therapiemöglichkeiten sind von besonderer Bedeutung. Darüber hinaus ist für mich die kostenlose Unterstützung der Betroffenen und deren Angehörigen bei der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten
im Iran ein sehr guter Ansatz.
Sie betreuen im TV immer sehr herzlich die kleinen Super Talente oder schicksalsgebeutelte Familien, deren Haus renoviert wurde. Was ist es für ein Gefühl Menschen ein wenig Glück und Aufmunterung zu schenken und ein Lächeln zurückzubekommen?
Es ist immer ein unbeschreiblich schönes Gefühl, wenn man Menschen mit Sorgen und Nöten helfen kann. Jeder von uns kann durch einen schweren Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen werden und es ist schön, wenn man dann helfen kann.
Mich berühren diese Fälle immer sehr und es wird mir bewusst, wie dankbar man für seine eigene positive Situation sein muss.
Was ist Ihr sehnlichster Herzenswunsch?
Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen für soziale Projekte engagieren.
Unsere Konsumgesellschaft ist oftmals an sozialen Engagements nicht interessiert, dabei wäre es sehr wichtig, dass sich unsere Gesellschaft auch über ein gemeinsames Helfen und Unterstützen definiert.
Das Interview mit Nina Moghaddam führte Jennifer Simon


