
©Olga Orange
Alles begann in den 70er Jahren im Travestietheater "Gerdas kleine Weltbühne" in Mülheim am Main.
Dort entdeckte Thomas Rau sein Talent als Travestiekünstler und nennt sich seither Olga Orange.
Seit fast 20 Jahren begeistert Olga Orange ihr Publikum mit spritzigen, humorvollen und unterhaltsamen Shows.
Im Interview mit Stargebot - Your Charity World erzählt Olga Orange, warum sie sich für "Ein Herz für Kinder" und andere gemeinnützige Organisationen engagiert.
Ihre Künstlerkarriere begann in Offenbach im Cafe "Gerdas kleine Weltbühne" und "Cafe Orange".
Gibt es die beiden Kultcafes heute noch und welche Art von Veranstaltungen finden dort statt?
Nein, leider gibt es die beiden Cafes heute nicht mehr. Heute ist dort eine Pizzeria drin.
Bei einem vollem Terminplan von 180 Veranstaltungen jährlich - bleibt da denn überhaupt noch Zeit für Privates?
Da die Veranstaltungen meistens abends sind, habe ich ja noch am Tag Zeit. Aber da ich mein Büro selber mache, arbeite ich ja auch für die Olga. :)
Wann erlebt man Sie als den Privatmenschen Thomas Rau?
Eigentlich jeden Tag. Die Olga gibt es nur auf der Bühne. Privat geht die Olga gar nicht weg. Da muss man schon trennen können.
Wie entstand die ursprüngliche Idee zu dem Kochbuch "Olga Orange - Durchgehend warme Küche"?
Im Jahr 2010 habe ich beim "Perfekten Dinner" auf VOX mitgemacht. Das hat total Spaß gemacht und da kam mir spontan die Idee, einfach mal ein anderes Kochbuch zu machen. Eins mit viel Humor und vor allem mit Gerichten, die man leicht nachkochen kann. Und das Schönste daran ist: Mit dem Kauf des Kochbuches tut man etwas Gutes!
Sie engagieren sich für "International Help e.V.", "Ein Herz für Kinder" und unter anderem die "Praunheimer Werkstätten" in Frankfurt. Woher kommt Ihr Enthusiasmus anderen Menschen zu helfen?
Mein Motto lautet: Wer viel von der Gesellschaft bekommt, der muss auch etwas zurückgeben.
Das Interview mit Olga Orange führte Sarah Schlifter.

