Die deutsche Schauspielerin Sylvia Leifheit, bekannt aus zahlreichen TV-Produktionen, engagiert sich als Botschafterin von ICH - International Children Help e.V.

Sie sprach mit Stargebot über einzelne Projekte der Organisation und ihr persönliches Engagement für benachteiligte Kinder.

Frau Leifheit, Sie sind Botschafterin von ICH - International Children Help e.V. Wie kam es dazu?

Der Gründer des Vereins kam eines Tages auf mich zu und fragte, ob ich mich sozial engagieren möchte.

Nachdem ich mir die Idee und das Konzept des Vereins angeschaut hatte, war ich mehr als begeistert und habe sofort zugesagt.

Was bewegt Sie gerade diese Organisation mit Herzblut zu unterstützen?

Ich lebe auf der Sonnenseite des Lebens und weiß das sehr zu schätzen. Es ist nicht selbstverständlich so zu leben, daher will ich helfen, wo ich kann. Da dieser Verein auf mich zukam, sehe ich es als einen „Ruf des Schicksals an mich“, dass ich meinen Wunsch zu helfen dort verwirklichen kann.

ICH e.V. unterstützt weltweit Kinder in Not. Was genau können wir uns unter der täglichen Arbeit vorstellen?

Ich mag vor allem an ICH e.V., dass sie nicht nur im Ausland tätig sind, sondern ihren Fokus auch auf die Kinderarmut in Deutschland legen. Dazu kommt, dass Kindern mit Fehlbildungen gezielt geholfen wird. Und zwar mit einzelnen Projekten - teilweise sogar pro Kind ein eigenes Projekt. Das macht es in meinen Augen überschaubarer, was mit dem Geld passiert, das wir sammeln.

Helfen kann man immer dann am besten, solange der Verwaltungsapparat des Vereins nicht einen Großteil der Kosten verschlingt. Ab einer bestimmten Größe ist dies der Fall und das finde ich problematisch. ICH e.V. ist überschaubar und man weiß und sieht direkt, was mit den Geldern passiert. Das mag ich ganz besonders!

Welches Fazit ziehen Sie aus der Arbeit mit Kindern? Welche Erfolge konnte ICH e.V. bisher erzielen?

ICH e.V. sammelt Spenden für viele verschiedene Hilfsprojekte und konnte somit auch schon vielen Kindern in Not auf der ganzen Welt helfen.

Bei dem Projekt "Unterstützung für den kleinen Roman" werden zum Beispiel Spenden für eine dringend benötigte Delfintherapie gesammelt, um die Eltern finanziell zu entlasten und dem Jungen eine Möglichkeit zu bieten sich trotz schwerer Krankheit weiterzuentwickeln.

Ein krankes Kind zu haben ist eine unvorstellbare Herausforderung für die Familie, deshalb bin ich der Meinung, dass wir alle Eins sind. Wir sind alle miteinander verbunden und wir sind hier, um in dieser Verbundenheit in Liebe und Verantwortung zu handeln.

Kinder sind ohnmächtig dem Leben ausgesetzt. Diese Ohnmacht können wir mit gezielten Aktionen etwas verringern ...und damit unsere Zukunft verschönern, denn diese Kinder sind Teil dieser Zukunft !





Das Interview mit Sylvie Leifheit führte Jennifer Simon

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