Ross Antony wurde durch die RTL II Castingshow "Popstars" bekannt. Als Bandmitglied von "Bro`Sis" tourte der immer gutgelaunte Sänger durch Deutschland. Als "Geistejäger" (SuperRTL) und "Dschungelkönig" (RTL) hat es Ross Antony inzwischen zum Fernsehen gezogen. Trotz vollem Terminkalender findet der Sänger, Entertainer und Moderator immer Zeit sich für Tiere in Not zu engagieren. Mit Stargebot sprach er über dieses Engagement.

Ross, du hast deinen Charitybonus als Dschungelkönig aus der RTL - Sendung „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“, einem Gnadenhof in der Nähe von Stuttgart gespendet und engagierst dich schon lange für das Projekt „Animal Hope“. Woher kommt dein Engagement für benachteiligte Tiere?

Ich hatte immer Tiere, darum kann ich sie nicht leiden sehen. Tiere können nicht selbst sprechen und die Stimme für ihr Recht erheben, deshalb muss es Menschen geben, die sich für ihr Wohl engagieren. Ich habe früher ab und zu für Tierheime gearbeitet und habe selbst gesehen, in welch schlechter Kondition manche Tiere dort hingelangen. Deswegen möchte ich meinen Beitrag leisten.

Welche Charity Projekte liegen dir noch am Herzen?

Ich engagiere mich momentan außerdem für das Tierheim Troisdorf, den Freundeskreis des Deutschen Herzzentrums Berlin und für das Kinderhospiz in Hamburg.

Wo besteht deiner Meinung nach großer Bedarf an Unterstützung bzw. in welchen Bereichen müssen sich Dinge ändern?

Es kann nie genug für Charity-Organisationen getan werden. Meiner Meinung nach sollten mehr öffentliche Gelder in solche Projekte fließen und auch die Politik sollte sich aktiver damit auseinandersetzen.

Worüber kannst du dich so richtig aufregen?

Oft schon über Kleinigkeiten. Ich verstehe es auch nicht, wenn Kinder unter ihren Eltern leiden müssen. Außerdem macht es mich wütend, wenn Tiere schlecht behandelt werden. Genau wie Kinder können sie sich meist nicht wehren.

Du kommst gebürtig aus England. Wie wird dort mit dem Thema Charity umgegangen?

In England ist das gemeinnützige Engagement viel größer als in Deutschland.
Es werden viele Shows im Fernsehen gezeigt, die die Menschen dazu auffordern, Chatity-Projekte zu unterstützen. Dadurch wird viel Geld gesammelt. Die Engländer geben gern und viel. Die Organisationen haben auch viel mehr Mitarbeiter als in Deutschland. Dort arbeitet man das ganze Jahr auf Hochtouren. Allein für das Kinderhilfsprojekt „Children in Need“ wurden 18 Mio. Pfund gesammelt.


Du bist viel unterwegs. In letzter Zeit hat man dich in den Serien
"GZSZ" und "Unter uns" auch als Schauspieler sehen können. Möchtest du nun ins Schauspielfach wechseln oder bleibst du der Musik treu?


Ich bin ein ausgebildeter Schauspieler und liebe diesen Beruf. Ich habe klein angefangen und mich in meinen Rollen kontinuierlich gesteigert. Ich freue mich natürlich über jede Rolle, die mir angeboten wird. Ein „Popstar" war ich bereits und es war eine großartige Zeit. Meine Liebe zur Musik wird natürlich immer bleiben. Aber ich halte auch an meinen TV-Moderationsjobs fest und arbeite gerade an meinem ersten Kinderbuch - es macht mir einfach Spaß alles auszuprobieren, solange ich Leute damit unterhalten kann.

Das Interview mit Ross Antony führte Valerie von Schilling.

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