Rea Garvey ist Sänger, Gitarrist und Frontmann der erfolgreichen Band Reamonn. Er ist ständig unterwegs und tourt durch die Welt.

Für Stargebot nahm er sich ein paar Minuten Zeit, um über sein soziales Engagement, seine Familie und seine neuen Projekte zu sprechen.



Rea, du hast für das Projekt "Art & Sole" von UGG Australia ein paar Boots designt, die bei Stargebot für den guten Zweck versteigert werden.  Wie bist du zu diesem Projekt gekommen?


Dieses Projekt hat mich sofort begeistert. Ich fand es mal etwas anderes, Schuhe für den guten Zweck zu designen.

Wie wichtig ist dir soziales Engagement?

Engagement ist mir sehr wichtig, manchmal wichtiger als die Musik. Das Leben ist das Wichtigste, das wir als Menschen geschenkt bekommen.  Es ist unsere Aufgabe, es zu beschützen und zu stärken. Manchen Menschen ist dies nicht möglich. Diese Menschen brauchen unsere Unterstützung und Hilfe.

Du kommst gebürtig aus Irland und hast längere Zeit in Amerika gearbeitet. Wie wird dort mit dem Thema Charity im Vergleich zu Deutschland umgegangen?

Irland ist immer ein sehr karitatives Land gewesen. Seit den 80er Jahren spendet jeder Ire den größten Teil seines Geldes an gemeinnützige Projekte und ich bin sehr stolz darauf, Ire zu sein. Ich habe in Deutschland fast zehn Jahren gelebt und der Sinn für soziales Engagement ist in Deutschland sehr lebendig.

Es ist sehr schade, dass Politiker, die über ein Land regieren, die Wünsche von denjenigen vergessen, die sie gewählt haben. Ich habe gelernt, dass die Deutschen sehr sozial sind und sich verpflichtet fühlen, anderen zu helfen.

Welche Charity Projekte liegen dir am Herzen?

Alle Wohltätigkeitsprojekte, die bedürftigen Kindern helfen.

Ich versuche mich persönlich dafür einzusetzen und zu helfen. Kinder sind unsere Zukunft und es verletzt mich sehr Kinder zu sehen, die leiden müssen.

Ihr tourt viel durch die Welt und gebt Live-Konzerte. Wie viel Zeit bleibt da für die Familie?

Ich liebe meine Familie, sowohl hier als auch in Irland und ich habe akzeptiert, dass mein Lebensstil/Job mich von ihnen sehr häufig trennt. Aber es ist eben das, was ich tue. Ich bin mir bewusst - egal wie hart es manchmal für mich als Vater, Mann oder Sohn ist meine Familie zu verlassen, ich weiß, dass ich jederzeit nach Hause zurück kommen kann. Ich liebe mein Leben und ich bin sehr dankbar dafür. Ich denke, dass das Murren darüber nutzlos und langweilig ist!

Du hast eine kleine Tochter. Was wünscht du dir für Ihre Zukunft?


Die Kraft, ihre Träume zu verwirklichen und zu leben und ihr Leben zu lieben. Meine Eltern haben mich immer unterstützt. Ihnen war es wichtig, dass ich nie aufgegeben habe. Solange ich glücklich war, waren sie es auch.

Das Jahr hat gerade begonnen. Welche großen Ereignisse stehen in deinem Kalender für 2010?

Ich habe viel zu viele Dinge momentan auf meiner to-do-Liste stehen. Ich denke nicht, dass ich lange stillsitzen werde.

 

 

Das Interview mit Rea Garvey führte Valerie von Schilling

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