Mona Seefried kehrt als "Charlotte Saalfeld" an den Fürstenhof zurück – diese Nachricht erfreut die Fans der ARD Telenovela "Sturm der Liebe".
Die Wienerin ist kaum wieder zu erkennen – mit längeren, blond gesträhnten Haare und 18 Kilo weniger wirkt die sympathische Schauspielerin frisch und dynamisch. Im Interview mit stargebot spricht sie über "Gesund sein und gesund bleiben".

Bereits seit längerer Zeit wird von der so genannten „Zwei Klassen Medizin“ gesprochen, die Angst vor amerikanischen Verhältnissen im Gesundheitswesen sind groß. Wie denken Sie darüber?

Meiner Meinung nach gibt es unglaubliche Unterschiede zwischen Kassen- und Klassenpatienten. Das ist schon eine beängstigte Situation, weil hier kein Gleichgewicht gefunden wird- Aber mit dem amerikanischen System kann man es nicht vergleichen. Da geht es uns im deutschsprachigen Raum schon sehr gut.

Viele Vorsorgeuntersuchungen müssen die Patienten heute selbst bezahlen. Dieses fällt gerade den Geringverdienern schwer. Glauben Sie, dass "Gesund sein und bleiben" eine Frage des Einkommens ist?

Für das "Gesund sein" ist man schon selbstverantwortlich. Mit dem "Gesund bleiben" ist das so eine Sache. Die Grundversorgung ist für alle gegeben, aber wenn es dann schwieriger wird, ist es schon sehr davon abhängig, ob man zur "Kasse" oder zur "Klasse" zählt. Das meine ich mit "beängstigend".

Sie sind für einen Tag Bundesgesundheitsministerin – was würden Sie ändern?

Ich möchte keinen Tag dieses Amt übernehmen wollen – und vor allem kann man an einem Tag nicht viel bewegen. Wie heißt es so schön: "Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden."

Wie achten Sie auf Ihre Gesundheit?

Mit gesunder Ernährung und viel Sport.

Seit 2005 sind Sie in "Sturm der Liebe" als "Charlotte Saalfeld" zu sehen. War reizt Sie an dieser Rolle?

Es reizt mich, in eine Figur zu schlüpfen, die mit Mona Seefried fast keine Parallelen aufweist. Ich würde als Mona in vielen Situationen viel impulsiver und emotionaler reagieren als Charlotte. Des Weiteren reizt mich als Schauspieler das Arbeitspensum, denn es wird ja eine Folge pro Tag gedreht und da ist schon einiges an Text zu lernen. Aber genau das macht auch Spaß und mit den Kollegen zusammen wird die Arbeit zum Vergnügen.

Ende des Jahres sind Sie zusammen mit Katerina Jacob mit dem Kabarett "Die Weihnachtshexen" unterwegs. Verraten Sie uns etwas über das Stück?

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Die Weihnachtshexen" ist das Kabarettprogramm Katerina Jacob und mir, in dem wir unser zwiespältiges Verhältnis zum Weihnachtsfest amüsant verpacken und verarbeiten. Abwechslungsreich, heiter und manchmal auch ganz anders: aus der höllischen Perspektive.

Wir zeigen uns in diesem Programm von unserer kabarettistischen Seite, die eine Garantie für einen lustigen Abend inkludiert. In der einen oder anderen Doppelconference oder Sketch entdeckt man oft Situationen, die man im Vorfeld auf das Fest der Liebe selbst so oft erlebt hat. Die Vermarktung von der Aktion "Weihnachten" wird von uns Hexen ordentlich ins Visier genommen, jedoch entzaubern wir nicht das eigentlich Fest. Das Publikum hat mit uns Hexen auch viel zu tun, wird es doch ein Teil des Programms und somit der magische Bann zwischen uns verstärkt.

Das Interview mit Mona Seefried führte Flavia Fauth.

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