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Deutschland gegen Lettland - im Juni dieses Jahr führte Heiner Brand sein Team bei seinem letzten Spiel als Bundestrainer erneut zum Sieg. Die EM-Qualifikation ist ihnen ist sicher.
Nach über 14 Jahren und 391 Spielen (davon 241 Siege) zieht sich eine Handball-Legende vom Sport zurück.
Im Interview mit Stargebot äußert sich der 58-Jährige über seinen Manager-Job und warum es für ihn wichtig ist, sich sozial zu engagieren.
Lieber Herr Brand, erst einmal vielen Dank dafür, dass Sie sich die Zeit nehmen uns einige Fragen für Stargebot - Your Charity World zu beantworten.
1978 sind Sie als Handballspieler Weltmeister geworden. Viele Jahre haben Sie die Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes als Trainer zum WM-Titel geführt.
Vermissen Sie manchmal Ihren Trainerjob? Wenn ja, warum?
Bis jetzt habe ich meinen Trainerjob noch nicht vermisst. Ich bin aber gespannt, ob sich während der Europameisterschaft ein "Kribbeln" bei mir einstellt?
Ihr Credo lautet: "Leidenschaft macht Unmögliches möglich." Beziehen Sie das auch auf Ihre Einstellung zum Leben?
Nein, denn man sollte im täglichen Ablauf die Kraft für den Beruf aufbauen.
Sie tragen unter anderem die Titel 7-mal Handball-Trainer des Jahres, Silberne Stadtmedaille der Stadt Gummersbach, Verdienstorden des Landes NRW, Legende des Sports, Ehrenring der Stadt Gummersbach, das Bundesverdienstkreuz und viele mehr. Man kann annehmen, dass Sie alles erreicht haben, was man kann. Gibt es noch etwas, was Ihnen zum (persönlichen) Glück fehlt?
Die Ehrungen sind Ausdruck der Anerkennung meiner Leistung. Sie sind aber nicht Grundlage eines persönlichen Glücksgefühls. Da stehen eher Gesundheit, Familie und Freunde als Gradmesser im Vordergrund.
Sie engagieren sich für verschiedene soziale Projekte und Vereine.
Warum liegt Ihnen soziales Engagement so sehr am Herzen?
Ich denke, dass ich als Spitzensportler in einer privilegierten Situation bin. Da ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sich sozial zu engagieren.
Als Redner halten Sie Vorträge über Managementbuilding, Team-Motivation und den Umgang mit Kritik. Wie motivieren Sie sich?
Die größte Motivation ist der Spaß an der Arbeit und die Begeisterung für die Sportart.
Das Interview mit Heiner Brand führte Sarah Schlifter.

