Frank Fleschenberg studierte während seiner Fußballzeit Betriebswirtschaft und Jura, bevor er sich für den Profifußball entschied. Nach seiner aktiven Zeit wechselte er dann an den Spielfeldrand, aus dem Fußballer wurde ein Fußballmanager. Als Manager des 1. FC Nürnberg und des 1. FC Saarbrücken feierte er bald die ersten Erfolge, stieg mit den Mannschaften in die Bundesliga auf. Später wechselte er zu einem der größten Immobilien- und Fondsanbieter. Hier arbeitet er heute als geschäftsführender Gesellschafter Auch wenn er all seinen bisherigen Tätigkeiten stets mit vollem Einsatz nachgegangen ist – sein Herzblut steckt in seinem Ehrenamt.


Was hat Sie bewogen, den EAGLES Charity Club zu gründen?

Den Spaß am Golfspiel und den guten Zweck zu verbinden! Außerdem bin ich der Meinung, daß jeder, dem es einigermaßen gut geht, sich für die engagieren sollte, die auf der Schattenseite des Lebens stehen.

Wie schwierig war es, Unterstützer von diesem Projekt zu überzeugen?

Es war nicht schwierig. Alle, die ich persönlich kannte und angerufen habe, haben ohne Ausnahme sofort zugesagt. Zusätzlich habe ich auch Menschen angesprochen, die ich bis dahin noch nicht persönlich kannte. Und auch die waren sofort von der Sache begeistert.

Wen unterstützen sie mit den Spenden und wie halten sie es nach?

Die EAGLES unterstützen Stiftungen, die sich hauptsächlich für kranke Kinder einsetzen. Zum Beispiel die Kinderrheuma Stiftung oder die TABALUGA Kinderstiftung. Die Spendengelder gehen immer 1:1 an notleidende Menschen. Die Spendenscheckübergaben finden immer direkt am Tag des Golfturniers statt. Mit den von uns bedachten Stiftungen bzw. Vereinen halten wir sehr engen Kontakt.

Gibt es einen Moment, der Ihnen beim Besuch einer gemeinnützigen Organisation oder in Not geratene Menschen speziell in Erinnerung geblieben ist? Was hat Sie besonders berührt?

Als ich mich bei einer Scheckübergabe bei Patienten, die an einer (umgangssprachlich) Glasknochenkrankheit leiden und an den Rollstuhl gefesselt sind, dafür entschuldigt habe, daß sie kurz fotografiert werden.

An welchem Platz der Welt würden sie gerne einmal ein Turnier austragen?

Auf dem Golfresort Kapalua auf Maui/ Hawaii. Dort habe ich bisher einmal spielen dürfen und es war einfach großartig.


Das Interview mit Frank Fleschenberg führte Markus Herbst.



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