
©Joey Kelly
Joey Kelly - früher musikalische Erfolge mit der ganzen Familie gefeiert - heute zelebriert er seine sportlichen Siege. Joey Kelly ist Extremsportler, Künstler und Unternehmer. Und in allen Bereichen überaus erfolgreich.
Im Interview mit Stargebot - Your Charity World erzählt der 39-Jährige welchen Marathon er unbedingt noch laufen will und warum sich jeder Prominente ehrenamtlich engagieren sollte.
Hallo Joey! Schön, dass du dir die Zeit genommen hast. Mir ist kein anderer Prominente bekannt, der so derart sportlich ist, wie du. Woher kommt das? Wann begann deine Sport-Passion?
Das begann so vor circa 15 Jahren und ich habe den Sport eher zufällig entdeckt. Es ging dabei um eine Wette mit meiner Schwester. Sie hat an einem Triathlon teilgenommen und ich wollte vor ihr ins Ziel kommen. Und das habe ich auch geschafft! Das war der auslösende Punkt in meinem Leben. Bewegt habe ich mich immer, aber so richtig sportlich war ich nicht.
Du hältst auch Motivations-Vorträge. Dein Motto lautet: „Du musst Dir ein Ziel setzen, und dann musst Du einfach anfangen. Wenn es mal einen Rückschlag gibt, egal: Du glaubst an Dein Ziel und machst einfach weiter“. Wie motivierst du dich?
Ich setze mir Ziele. Ohne Ziele gibt es keine Motivation. Und nur so kann ich die Kraft aufbringen jeden Tag zu trainieren.
Gibt es denn überhaupt Tage, an denen du dich gehen lässt?
Nein, die gibt es einfach nicht. Diese Einstellung habe ich auch nicht. Vielleicht ist es ja schon leicht krankhaft, aber ich kann nicht nichts tun. Zum Beispiel im Urlaub: Da machen wir ein Programm und gehen wandern und laufen. Einfach nur am Strand rumliegen, das geht für mich nicht.
Welcher Marathon ist dir bisher am meisten im Gedächtnis geblieben?
Ach, eigentlich sind das zu viele. Die 22 Kilometer im Amazonas, die mache ich nicht noch mal. Das ist viel zu gefährlich mit den ganzen giftigen Tieren, die wir gar nicht kennen. Landwirtschaftlich war es in Südamerika toll. Man sagt, es sei die trockenste Wüste der Welt. Aber es ist nicht zu heiß. Auch am Südpol ist es spannend. Und auch der "Deutschlandmarsch" war klasse. Das war eines der größten Abenteuer, die ich erlebt habe. Ich kenne Deutschland ja gut, aber alles zu durchqueren ist schon was Besonderes.
Es gibt eine Reihe von Wettkämpfen, die ich noch bestreiten will. Auch einige Wüstenläufe habe ich noch nicht in meiner Sammlung. Ich habe in den letzten 10 Jahren über 100 Wettkämpfe gemacht. Wenn es mir gut geht, will ich noch die nächsten 10 bis 15 Jahre weitermachen.
Du bist Botschafter für die „Deutsche Jose Carreras Leukämie Stiftung“ und Laufbotschafter für „UNICEF“, nimmst regelmäßig beim RTL Spendenmarathon teil, bist für CARE und die Stiftung Deutsche Sporthilfe tätig. Woher kommt dein Engagement anderen zu helfen?
Ich stehe als Person in der Öffentlichkeit und ich sehe es als meine Pflicht etwas von meinem Glück abzugeben. Aber viel tue ich nicht. Ich bin eigentlich nur der Sportler, der sich 24 Stunden einen Extremmarathon um die Ohren schlägt. Solche Menschen, wie Ester- (Vorstand Kinderleben e.V., Anmerkung der Redaktion)- das ist richtiges Engagement.
Das Interview mit Joey Kelly führte Sarah Schlifter.
