Dr. Barbara Sturm genießt als Anti-Aging-Expertin Weltruhm. Viele prominente Patienten vertrauen den Händen der erfolgreichen Düsseldorferin.

Stargebot sprach mit der Lebensgefährtin von Hollywood Star George Hamilton.

Was wünschen Sie sich zum Thema soziales Engagement in Deutschland? Sollte sich etwas ändern?

Wir haben viele bedürftige Menschen in Deutschland und ich würde mich freuen, wenn noch mehr Hilfe wirklich direkt bei diesen Menschen ankommen würde. Viele Transfers von Spendengeldern kann man nicht so leicht nachvollziehen.

Ganz besonders liegen mir die Kinder am Herzen. Kinder, deren Eltern sich nicht um sie kümmern oder die sogar misshandelt werden. Leider gibt es in Deutschland so viele Kindesmisshandlungen – und es gibt hier solch eine hohe Dunkelziffer, das ist erschreckend. Wenn Kinder leiden bricht es mir das Herz. Hierfür würde ich mich sehr gerne stärker einsetzen.

Sie sind eine sehr erfolgreiche Ärztin mit Praxis in Düsseldorf. Ihr Lebensgefährte, Hollywood Star George Hamilton, lebt in Amerika. Sitzen Sie oft im Flugzeug?

Ich sitze viel zu oft im Flugzeug und das macht sich auch bemerkbar bezüglich der eigenen Gesundheit! Es ist einfach anstrengend. Und ich habe natürlich gegenüber meinen Patienten eine Verpflichtung, die zu mir in die Praxis kommen.

Da kann ich nicht immer unterwegs sein. Auf der anderen Seite habe ich auch in Hollywood viele Patienten, die auf mich warten – es ist eine verrückte Zeit.

Wenn Sie soziales Engagement in Amerika mit dem in Deutschland vergleichen – gibt es da Unterschiede?

Die Amerikaner machen sehr viele Charity-Events. Es ist fast nicht denkbar, dass jemand einen Geburtstag feiert, ohne dass für einen sozialen Zweck gesammelt wird. Jede Dame "der Gesellschaft" engagiert sich - das ist wie ein Wettbewerb - aber nichts desto trotz – mit einem tollen Effekt.

Das gefällt mir schon gut! In Deutschland sind wir da eher etwas zurückhaltender.

Deswegen gefällt es mir besonders gut, dass es so etwas wie Stargebot gibt.

Welche sozialen Projekte liegen Ihnen am Herzen?


Wie ich schon sagte, mein Herz gehört besonders den Kindern. Deswegen werde ich zusammen mit der "Sarah Ferguson Foundation" ein Projekt für Kinderheime in Bulgarien starten. Aber mein Interesse gilt auch den bedürftigen Kindern in Deutschland. Ich möchte meine Kontakte und meine Zeit gerne investieren, die ich neben meinem Job und meiner Familie zur Verfügung habe.

Sie haben selber eine Tochter. Was wünschen Sie sich für ihre Zukunft?

Kinder sollen unbeschwert, aber auch mit Verantwortung und einer gesunden Wertevorstellung aufwachsen. Kinder brauchen bedingungslose Liebe, aber auch Grenzen und das ist manchmal ein Balanceakt.

Kinder groß zu ziehen ist nicht immer einfach, aber es ist etwas ganz besonderes und es ist eine große Verantwortung.

Ich wünsche mir für meine Tochter, dass sie Menschen respektiert, dass sie immer das große Ganze sieht und nicht narrow-minded ist. Sie soll Neuem aufgeschlossen sein und auch mal gegen den Strom schwimmen - auch wenn es schwierig erscheint.

Ich wünsche mir, dass meiner Tochter ihre Träume erhalten bleiben und dass sie immer daran glaubt. Und an sich selbst.


Das Interview mit Dr. Barbara Sturm führte Markus Herbst.