Britt Hagedorn moderiert seit Anfang Juli jeden Freitag mit großem Erfolg die Prime- Time Sendung „Mein Mann kann“ auf Sat.1 und bereits seit  zehn Jahren die mittägliche Sat.1-Talkshow „Britt“.

 

Selbst Mutter einer kleinen Tochter, liegen dem blonden Multitalent besonders das Wohl der Kinder am Herzen.


Die gebürtige Norddeutsche wohnt mit Ehemann Ralf und der dreijährigen Tochter Soma in Essen und zeigt großes Engagement für sozial schwache Kinder.

Mit Stargebot sprach sie über dieses Engagement.


Frau Hagedorn, seit November 2009 unterstützen Sie den Clean Winners e.V. Worum geht es in diesem Projekt?

Bei Clean Winners e.V. handelt es sich um eine Organisation, die sich um sozial schwache Kinder kümmert. Der Focus liegt dabei ganz klar beim Sport, denn körperliche Betätigung ist meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, Kinder zu fördern, sie für Neues zu begeistern und vielleicht auch ein Weg, sie von der Straße zu holen. Nicht zu vergessen sind dabei die sozialen Kompetenzen, die beispielsweise im Gruppensport gefördert werden.

Welche Projekte liegen Ihnen noch am Herzen?

„Förderturm - Ideen für Essener Kinder’’  ist ein weiteres Projekt, was ich sehr befürworte und unterstütze. Auch hierbei unterstützen wir Kinder aus dem Essener Raum, die leider in sozial schwachen Strukturen aufwachsen. Ich bin der Meinung, dass Kindern jede nur erdenkliche Chance gegeben werden muss, um sie zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Deswegen bin ich auch sehr froh, dass es eine Einrichtung wie „Förderturm’’ gibt.

Sie kümmern sich seit 10 Jahren auch in Ihrer Talkshow „Britt“ um die Probleme Ihrer Gäste und versuchen zu helfen. Woher kommt dieses Engagement?

Selbstverständlich besteht bei mir ein natürliches Interesse am Leben meiner Mitmenschen. In meiner Sendung geht es darum, zwischenmenschliche Konflikte zu lösen und ich bin froh, wenn ich in diesem Fall eine Art „Mediator“ sein kann -  Jemand, der die Situation von Außen betrachtet und den Gästen einen anderen Blickwinkel eröffnet. Umso glücklicher macht es mich, wenn sich die Konflikte lösen lassen.

Mussten Sie lernen, die Geschichten aus den Sendungen zu verarbeiten und nicht mit nach Hause zu nehmen?

Ich moderiere meine Sendung nun schon seit zehn Jahren und habe mit der Zeit gelernt, eine professionelle Distanz zu den Schicksalen meiner Gäste aufzubauen, um mein emotionales Gleichgewicht zu halten. Natürlich berühren mich einzelne Schicksale meiner Gäste immer noch sehr, aber ich bin darauf bedacht, sie nicht zu stark an mich heran kommen zu lassen.

Sie haben eine dreijährige Tochter. Was wünschen Sie sich für ihre Zukunft?

Wie jede Mutter wünsche ich meiner Tochter Glück und Gesundheit.

In der Sat.1- Sendung „Deutschland wird schwanger“ (2009) haben Sie Paare mit Kinderwunsch begleitet.
Über ein Jahr waren Sie hautnah dabei. Welcher Moment hatte Sie beim Dreh ganz besonders berührt?


Die Momente, die mich am Meisten in dieser Sendung berührten, waren die Geburten. Ich habe ja, wie schon bereits erwähnt, eine eigene kleine Tochter und war schon bei mehreren Geburten im Zusammenhang mit der Sendung ,,Deutschland wird schwanger’’ dabei, und trotzdem ist es immer wieder ein Wunder, so etwas miterleben zu dürfen.

Das Interview mit Britt Hagedorn führte Valerie von Schilling.

Clean Winners e.V.

Mehr Infos finden Sie hier