Eine Fotoausstellung über die Arbeit von Ärzte der Welt für Mütter und Kinder in den Slums der indischen Metropole

Am Donnerstag, 24. Juni 2010 um 19 Uhr eröffnet die Organisation Ärzte der Welt in der Pasinger Fabrik, in München, die Fotoausstellung "Die Vergessenen von Jaipur" über ihre Arbeit für Mütter und Kinder in den Slums der indischen Metropole. Zur Eröffnung berichten die Hebamme Gabriele Krüger und die Fotografin Marie-Pierre Buttigieg über ihre Erfahrungen und Eindrücke in Jaipur.

Indiens Wirtschaft boomt - Doch Analphabetismus, Armut und Ausgrenzung erschweren den Zugang der Slum-Bewohner zur medizinischen Versorgung. Kinder und schwangere Frauen sind davon besonders betroffen. Zusammen mit seinem indischen Kooperationspartner JKSMS betreut Ärzte der Welt seit 2007 ein Programm für Mutter-Kind-Gesundheit in den Slums von Jaipur. Aus Deutschland war für dieses Projekt die Freiburger Hebamme Gabriele Krüger als medizinische Koordinatorin vor Ort im Einsatz und führte gemeinsam mit dem lokalen Team verschiedene Programme zur Ausbildung und Gesundheitserziehung in Jaipur durch.

Die französische Fotografin und Journalistin Marie-Pierre Buttigieg hat den Alltag der Mitarbeiter von Ärzte der Welt und JKSMS in Jaipur sowie das Leben der Menschen in den Slums dokumentiert. Vor allem die Frauen in den Slums haben sich mit mutiger Offenheit bereit erklärt, dabei mitzumachen, auf Fragen zu antworten und über ihr beschwerliches Leben zu berichten. Aus diesen Momentaufnahmen und Bildern und den Berichten der Frauen ist die beeindruckende Fotoausstellung „Die Vergessenen von Jaipur“ entstanden.

VERNISSAGE:

Do 24.06.2010, 19.00 Uhr
Die Fotografin Marie-Pierre Buttigieg, die Hebamme Gabriele Krüger und der Projektkoordinator Tom Wingefeld berichten über ihre Erfahrungen und Eindrücke in Jaipur/Indien.

AUSSTELLUNG:

25. Juni - 31. Juli 2010
Täglich außer Mo 16.00 - 20.00 Uhr
Galerie 1 der Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, 81245 München
Direkt am S-Bahnhof Pasing

Ärzte der Welt leistet neben humanitärer Hilfe auch Wiederaufbau- und Entwicklungsarbeit in ca. 68 Ländern und 165 Gesundheitsprogrammen. Die ehrenamtlichen Fachkräfte aus Medizin und Logistik arbeiten meist mit lokalen Partnern zusammen mit dem Ziel, die jeweiligen Gesundheitskapazitäten zu stärken.

Ärzte der Welt
ist an Orten aktiv, die nicht mehr im Fokus der Weltöffentlichkeit sind. Die Organisation bleibt auch über akute Krisen hinaus aktiv vor Ort, behandelt dort, baut mit auf und ist somit Augenzeuge für Menschen, die wir nicht vergessen dürfen.

Ärzte der Welt sieht es als wichtigen Teil seiner Arbeit an, Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Zudem setzt sie sich für einen verbesserten Zugang zu medizinischer Grundversorgung als Menschenrecht ein – unabhängig von Herkunft und Status.

Ärzte der Welt
ist seit 10 Jahren auch in Deutschland aktiv. In München erhalten Nichtversicherte und Migranten im Projekt open.med anonym kostenfreien Zugang zur Gesundheitsversorgung. In Stuttgart bietet Ärzte der Welt mit dem Projekt MedMobil ein mobiles medizinisches Angebot für Wohnungslose und Menschen, die in einer unsicheren sozialen Situation leben.

 

Kontakt:

Damien Perrot
Ärzte der Welt e.V.
Baumbachstr. 15
81245 München
Tel: 089 45 23 081 - 11
damien.perrot@aerztederwelt.org

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