Rente für Menschen mit Schwerbehinderung

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er einen Anspruch darauf hat und vieles mehr verrät die Stiftung MyHandicap


Für Menschen mit einer Behinderung ist die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft oftmals enorm beeinträchtigt. Diese Nachteile sollen durch die Altersrente für schwerbehinderte Menschen etwas ausgeglichen werden. Menschen mit einer schweren Behinderung haben so die Möglichkeit, früher als gewöhnlich in Rente zu gehen. Doch nicht jeder, der einen Behinderten- bzw Schwerbehindertenausweis hat, besitzt automatisch ein Anrecht auf frühzeitige Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherungen. Hierzu müssen noch andere Voraussetzungen erfüllt werden.

Um die Rente bei Schwerbehinderung beantragen zu können, müssen folgende Punkte be­rücksichtigt werden:
- ein Grad der Behinderung von 50 oder mehr
- eine Wartezeit von 35 Jahren erreicht wird
- ein bestimmtes Lebensalter erreicht wurde

Doch selbst wenn diese Kriterien erfüllt sind, spielen noch diverse andere Dinge eine Rolle. So kann sich die Antragsstellung der Rente für Schwerbehinderung als große Herausforderung an den Einzelnen herausstellen. So stellt man sinnvollerweise den Antrag auf Rente für Schwerbehinderung - wie jeden anderen Antrag auf Rente auch - ca. 3 Monate vor geplantem Rentenbeginn. Nach Möglichkeit sollten ein paar Unterlagen schon mal vor dem Stellen des Antrages zusammengesucht werden.

Zum einen kann man den Arbeitgeber - falls man sich noch ein einem Angestelltenverhältnis befindet - bitten, eine Vorausbescheinigung über die letzten drei zu erwartenden Lohnzahlungen auszustellen. Darüber hinaus ist es in dem meisten Fällen hilfreich, wenn der vom Rentenversicherungs­träger überlieferte Versicherungsverlauf dabei ist. Unterlagen bezüglich der Bankverbindung sind ebenso nützlich, wie der Personalausweis oder auch der Nachweis weiterer Leistungen, die eventuell bezogen werden (z.B. Hinterbliebenenrente, Krankengeld). Was es noch alles bei der Rente für Menschen mit Schwerbehinderung zu beachten gibt, darüber klärt die gemeinnützige Stiftung MyHandicap im Informationsbereich Recht & Soziales auf: www.myhandicap.de

Informative Artikel und News zum Thema Behinderung

 
Weiterhin stellt MyHandicap Betroffenen auf www.myhandicap.de umfangreiches Material zu Gesundheits-, Rechts-, Wohn-, Ausbildungs-, Freizeit-, Mobilitäts- und vielen anderen Themen zur Verfügung. Die informativen Artikel bereiten Themen auf, denen Menschen mit Beeinträchtigung und ihren Angehörigen häufig in ihrem Alltag begegnen: Hintergründe werden erläutert, Experten geben Rat und konkrete Hilfestellung für die Dinge des Alltags wird geleistet. News, ein Online-Adressverzeichnis, Chatangebote, Blogs von anderen Usern und vieles mehr ergänzen das Angebot von MyHandicap. Im Forumsbereich finden die Nutzer Gelegenheit, sich beispielsweise mit anderen Betroffenen auszutauschen, sich Rat einzuholen und oftmals auch Freundschaften zu finden.

Als gemeinnützige Organisation ist die Stiftung MyHandicap ganz stark auf die Begünstigungen ihrer Spender und Sponsoren angewiesen. Nur mit Hilfe dieser Mittel können sie ihre innovativen Projekte zu Gunsten ihrer User umsetzen und das Online-Portal betreiben. Bisher war es möglich - in Deutschland, der Schweiz und auf internationalem Sektor - viele Projekte für Menschen mit Behinderung in Bewegung zu setzen, in Bewegung zu halten und zu neuen Bewegungen zu animieren.

Die stetig wachsende Online-Community nähert sich der Marke von 25.000 Usern. Natürlich kostet es auch Geld, dies mit Leben zu füllen. Die Online-Redaktion konnte auch in diesem Jahr die Fragen im Forum intensiv begleiten und zudem viele Artikel zu Themen mit Relevanz für das Leben mit Behinderung erstellen. Und nicht zuletzt lebt das Adressverzeichnis für Menschen mit Mobilitätseinschränkung von den Spenden- und Sponsorenbeiträgen ihrer Partner, das es mittlerweile sogar als App gibt.